PC geht nicht mehr an: Daran könnte es liegen!

Sicher kennst Du das auch: die Hausarbeit muss dringend fertig gestellt werden, doch dein Rechner l√§sst dich gnadenlos im Stich! Nun kommt Panik auf und rational Denken f√§llt immer schwerer. Nun hei√üt es, einen k√ľhlen Kopf zu bewahren und auf Fehlersuche zu gehen. Meist ist es ja nur eine ‚ÄúBanalit√§t‚ÄĚ und kann ganz einfach(von dir selbst) wieder behoben werden.

Hier in unserem Ratgeber werden wir dir die verschiedenen Fehlerursachen erl√§utern und dir erkl√§ren, wie Du ‚Äúdeine Kiste wieder flott bekommst‚ÄĚ. Viel Spa√ü beim Lesen der Tipps!

Ursachenforschung PC geht nicht an

Mit dieser Checkliste kannst Du die h√§ufigsten Ursachen f√ľr einen nicht startenden PC schon einmal im Vorfeld ausschlie√üen und findest den Fehler vielleicht auch gleich. 

  • Die erste Sofortma√ünahme: Schalte zuerst einmal das Netzteil aus, dr√ľcke auf den An-Schalter deines Computers und warte ca. eine Minute. Danach kannst du das Netzteil wieder einschalten und versuchen, den PC neu zu starten.

  • Als n√§chstes √ľberpr√ľfst Du die Stromversorgung. Sind alle Kabel richtig angeschlossen? Sind Steckerleiste und Netzteil eingeschaltet? Du kannst auch probieren, ein anderes Ger√§t am gleichen Stromkreislauf anzuschlie√üen, um zu sehen ob der Strom flie√üt.

  • Du kannst auch den Computer √∂ffnen und √ľberpr√ľfen, ob alle Kabel richtig fest sitzen. Auch kannst Du deine Nase zu Hilfe nehmen und √ľberpr√ľfen, ob etwas verbrannt oder verschmort riecht bzw. offensichtlich defekt ist. In diesem Fall solltest Du den Computer zum Fachmann bringen. 

  • Hast Du vielleicht erst vor Kurzem neue Komponenten in deinem PC verbaut? Entferne diese wieder und teste, ob dein Rechner erneut startet. L√§uft bzw. f√§hrt der PC wieder herauf, dann kannst Du davon ausgehen, dass diese neuen Komponenten Schuld daran waren, dass der PC nicht angeht.

Ursachenforschung Hardware Probleme erkennen

Ist die Hardware schadhaft, so startet meistens der ganze PC nicht mehr. Mit ein paar einfachen Tipps kannst Du leicht erkennen, welches die Komponente ist, die fehlerhaft ist.

  • Gibt dein Mainboard nach dem Einschalten T√∂ne von sich, dann kannst Du diese recherchieren. Im Internet kannst Du eine Liste mit allen g√§ngigen Fehlercodes finden. 

  • Eine weitere Ursache kann das Netzteil sein-es k√∂nnte zu schwach sein. Hast du erst vor Kurzem eine neue Festplatte oder sonstige Komponenten verbaut, dann kann es m√∂glich sein, dass dein Netzteil daf√ľr einfach nicht leistungsf√§hig genug ist. Wenn das der Grund ist, dann suche am besten einen Fachmann auf.

  • Auch wenn deine Systeme √ľberhitzt sind, kann es dazu kommen, dass dein PC sich einfach ausschaltet. √úberpr√ľfe deinen Rechner auf Staub, dieser kann der Grund daf√ľr sein. Beseitige den Staub und die Verunreinigungen deshalb regelm√§√üig.

  • Inspiziere das Innere seines Rechners, denn es k√∂nnte sein, dass er sich ausschaltet, da die Elektrolytkondensatoren(Elkos) defekt sind. Dazu musst Du das Geh√§use deines Rechners √∂ffnen und dir das Mainboard bzw, die Grafikkarte genau ansehen. Wenn sich die Elkos als defekt erweisen, dann hilft nur noch, die entsprechende Komponente auszutauschen. 

  • Achte auf ungew√∂hnliche Ger√§usche deines PCs. H√∂rst Du leise Klopfger√§usche? Das k√∂nnte ein Anzeichen daf√ľr sein, dass deine Festplatte sich bald verabschiedet. H√∂rst Du hingegen einen lauten Knall, so kann das auf einen geplatzten Elektrolytkondensator hinweisen. Ein st√§ndig zu hoch drehender L√ľfter l√§sst dagegen auf zu gro√üe Hitze schlie√üen. 

Fehler suchen im Mainboard

Wenn Du das Netzteil als Fehlerursache ausgeschlossen hast, dann k√ľmmere dich als n√§chstes um die Hauptplatine deines Rechners. Suche zuerst nach sichtbaren Defekten und Besch√§digungen-das k√∂nnen die bereits erw√§hnten Anzeichen eines verschmorten Bauteils sein oder auch aufgebl√§hte Kondensatoren der Spannungsregelung neben der CPU. Ist dort visuell auf den ersten Blick nichts zu finden, so kann es hilfreich sein, wenn Du das Mainboard ausbaust. Oftmals kommt es hier zu Kurzschl√ľssen, etwa durch verbogene Bleche und gel√∂ste Schrauben, die hinter die Hauptplatine gefallen sind. Hier hei√üt es nun f√ľr dich, das System so weit zur√ľck zu bauen, bis es nur noch die notwendigsten Teile auf der Hauptplatine aufweist. Dies sollte der Prozessor, ein RAM-Modul in Slot 1 und eine Grafikkarte sein(wenn sich auf dem Mainboard kein Grafikchip befindet). Erreichst Du mit diesem Schritt auch keine Reaktion deines Systems, ist jedoch mit dem Netzteil alles ok, so wird vermutlich deine Hauptplatine defekt sein. 

Moderne Mainboards machen dir die Fehlerdiagnose mit Debug-LEDs auf der Platine um einiges leichter. Eine zweistellige Anzeige zeigt beim Einschalten deines Systems einen POST-Code, der Aufschluss √ľber den Status dessen und m√∂glicher Fehler gibt. Auch geben die Mainboards beim Einschalten √ľber das Bios akustische Signale aus, um Probleme √ľber Beep-Codes zu melden.

Vorsicht bei der Arbeit mit Strom

Bei aller Analyse, Diagnose und Fehlerfindung darfst Du niemals vergessen, dass Du es hier mit Hochspannung zu tun hast. Aus diesem Grund ist das √Ėffnen des Netzteils auch f√ľr Computercracks nicht ohne. Auch wenn das Netzteil vom Strom getrennt ist, besteht immer noch die Gefahr eines Stromschlags. Das liegt an den verbauten Kondensatoren-diese stehen f√ľr l√§ngere Zeit noch unter Hochspannung.Denn die eingebauten Kondensatoren stehen noch l√§ngere Zeit unter Hochspannung.

Gefällt Dir dieser Artikel?

0/50 ratings

Eine Übersicht einiger ähnlicher Artikel:

>