DDR3 vs. DDR4: Was ist besser zum Zocken?

DDR3 Vs. DDR4: Was ist besser zum zocken?

DDR ist die Abkürzung von „Double Data Rates“-doppelte Datenrate. Bei DDR3-SDRAM handelt es sich um eine Weiterentwicklung des DDR2-SDRAM. Seinen Einsatz hat DDR3-SDRAM überwiegend als Arbeitsspeicher in PCs, Laptops und Notebooks. Anstelle von einem Vierfach-Prefetch verfügen DDR3-Speicherchips über einen Achtfach-Prefetch. Bei DDR4 handelt es sich ebenfalls um eine Form von RAM(Random Access Memory), landläufig bekannt als Arbeitsspeicher. 

Dieser Arbeitsspeicher wird vom System und den Anwendungen verwendet um temporäre Dateien zu speichern. Der RAM wird beim Abschalten des Rechners geleert und steht dann wieder leer zur Verfügung. Arbeitsspeicher bzw. RAM gibt es zum Einen den, der auf das Motherboard gesteckt wird, und zum Anderen noch den, der in Grafikkarten verbaut ist. Die Zahl hinter der Bezeichnung DDR gibt den genauen Speichertyp an: DDR3, DDR4 oder, ganz aktuell, DDR5. Je höher diese Zahl, desto neuer und somit auch schneller ist dann der Speichertyp. 

Die Prozessoren von Intel “Skylake” und “Kalby Lake” unterstützen beide Arbeitsspeicher vollumfänglich, da beide einen LGA1151 Sockel aufweisen. DDR5 befindet sich aktuell noch in der Entwicklung und Fertigung und soll, laut Hersteller, 2020 gelauncht werden.

Was sind die Unterschiede von DDR3 und DDR4?

Der DDR4 Arbeitsspeicher weist, im Vergleich zum DDR3 Speicher, eine andere Spannung, Taktung und auch Speicherdichte auf. DDR4 kann, dank seiner größeren Anzahl an Kontaktstellen, mehr GB übertragen und erreicht somit eine höhere Taktfrequenz. Jedoch sind auch die Timings(bezeichnet die Zeit bis wann dein Speicher bestimmte Mechanismen bearbeiten kann. Je kürzer diese Zeit ist, desto besser. 

Timings sind daher maßgebend für die Leistung des Arbeitsspeichers. Je kürzer die Timings sind, desto schneller werden die oben kurz erwähnten Mechanismen durchgeführt) höher als bei DDR3 Welche Timings dein RAM aufweist kannst Du an den Zahlen hinter der Abkürzung CL (Column Adress Strobe Latency) erkennen. Hier zeigen wir dir nun die Unterschiede in tabellarischer Form(für das System PC):

Welchen Arbeitsspeicher braucht dein Mainboard?

Wenn Du mit dem Gedanken spielst, deinem Rechner ein RAM Update zu verpassen, dann solltest Du im Vorfeld wissen, welches Modul kompatibel ist-nicht jeder Riegel passt in jedes Mainboard. Wie Du jedoch schnell und einfach erfahren kannst, welchen RAM dein System unterstützt, kannst Du hier nun nachlesen. Die einfachste Möglichkeit ist es natürlich, in den Angaben des Herstellers nachzuschauen. 

Ist dir das Modell deines Mainboards jedoch unbekannt, so gibt es auch hier einige Möglichkeiten, wie Du trotzdem an die Daten kommst. So stehen dir mit den Programmen “HWiNFO” oder “CPU-Z” etwa Tools zur Verfügung, welche diese Daten auslesen können. Diese beiden Programme verraten dir nicht nur das Mainboard-Modell, sondern sagen dir auch gleich, ob dein System DDR3 oder DDR4 benötigt bzw. damit kompatibel ist. 

Aber auch am Riegel direkt kannst Du erkennen, ob Du DDR3 oder DDR4 brauchst. Da die beiden Komponenten unterschiedliche PIN Anzahlen aufweisen, ist es ganz einfach zu bestimmen. Nun möchtest Du aber sicher nicht alle Pins zählen-es geht auch einfacher! Du kannst dich an der Kerbe des Riegels orientieren: bei DDR3 RAM ist die Kerbe für den Mainboard-Slot seitlich versetzt, beim DDR4 Speicher eher zentral zu finden.

RAM Kühler-ja oder nein?

Vielleicht ist deine nächste Frage nun, ob Du zwingend einen RAM Kühler benötigst. Eine durchaus berechtigte Frage, welche auch immer wieder gestellt wird. Grundsätzlich lässt sich darauf antworten, dass weder DDR3, noch DDR4 Speicher für PCs unbedingt gekühlt werden müssen. 

Module mit einem Kühlkörper zu verbauen oder die Installation eines RAM-Kühlers aus dem Zubehörsortiment empfehlen wir immer dann, wenn RAM-Overclocking mit erhöhten Spannungen betrieben werden soll und mit höheren Temperaturen im Gehäuse (durch Übertaktung weiterer Komponenten und der Verwendung von Grafikkarten mit offenem Kühlkörper und Axiallüftern etwa) gerechnet werden muss.

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